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Der KMTV sagt Jo!

Große internationale Wettbewerbe sind mehr als sportliche Highlights. Sie sind Katalysatoren für Entwicklung, Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Genau deshalb ist jetzt der richtige Moment, dass Deutschland wieder Verantwortung übernimmt und sich als Gastgeber internationaler Wettbewerbe positioniert – und dass Kiel diese Bewerbung aktiv unterstützt.

Kiel kann Wettbewerb – aus Erfahrung

Kiel steht seit Jahrzehnten für internationale Spitzenveranstaltungen. Die Kieler Woche, Welt- und Europameisterschaften sowie internationale Regatten zeigen jedes Jahr, dass die Stadt Organisation, Infrastruktur und Begeisterung für Wettbewerb auf Weltniveau vereint. Diese Erfahrung ist kein Zukunftsversprechen, sondern gelebte Realität. Kiel ist Sailing City, Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands – und bereits zweimal Austragungsort olympischer Segelwettbewerbe (1936 und 1972) gewesen. Olympische (und vielleicht auch bald wieder paralympischen) Segelwettbewerbe sind im Umfang gerade mal ca. ein Zehntel des Aufwands, den die Stadt für eine normale Kieler Woche betreibt.

Die JO!-Kampagne: Positiver Wettbewerb für die Stadt

Mit der Kampagne „In Kiel sagt man JO!“ haben Wirtschaft, Verbände, Sport und Zivilgesellschaft ein starkes Zeichen gesetzt. Ziel ist es, sichtbar zu machen, welche Chancen eine Beteiligung Kiels an einer deutschen Bewerbung bietet – wirtschaftlich, gesellschaftlich und infrastrukturell.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um ein Mega-Event um jeden Preis, sondern um klug genutzte Impulse:

  • Investitionen in Infrastruktur, die ohnehin notwendig sind – etwa in Mobilität, Digitalisierung und Sportstätten
  • Nachhaltige Stadtentwicklung, z. B. durch Nachnutzung geplanter Areale für Wohnraum
  • Langfristige Standortstärkung für Tourismus, Wirtschaft und Fachkräftegewinnung

Olympische Impulse haben Kiel bereits einmal nachhaltig geprägt: Viele zentrale Verkehrs- und Sportinfrastrukturen wie zB der Autobahnanschluss an die A7 gehen auf 1972 zurück – ein Effekt, der bis heute wirkt.

Warum Deutschland jetzt Flagge zeigen sollte

Auch über Kiel hinaus ist eine Bewerbung ein Signal an Europa und die Welt. Deutschland steht für Stabilität, Demokratie, Organisationsstärke und Nachhaltigkeit – Werte, die im internationalen Wettbewerb zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gerade vor dem Hintergrund eines härter werdenden globalen Standortwettbewerbs braucht es sichtbare, positive Projekte, die Vertrauen schaffen und Zukunftsfähigkeit demonstrieren.

Eine deutsche Bewerbung bedeutet:

  • Internationale Sichtbarkeit statt Rückzug
  • Kooperation von Bund, Ländern und Städten, statt Einzelinitiativen
  • Wettbewerb als Chance, nicht als Risiko

Mitentscheiden. Mitgestalten.

Am Ende geht es um eine Grundsatzfrage:
Trauen wir uns zu, Zukunft aktiv zu gestalten – oder überlassen wir sie anderen?

Die Bewerbung lebt vom Rückhalt der Menschen vor Ort. Deshalb ist jede Stimme wichtig. Wer Wettbewerb, Offenheit und Entwicklungschancen unterstützen will, sollte vom Stimmrecht Gebrauch machen und ein klares Zeichen setzen.

👉 Jetzt ist der Moment, JO! zu sagen: für Kiel, für eine starke deutsche Bewerbung und für eine offene, wettbewerbsfähige Zukunft.